Fördern, begleiten, Chancen bieten

Familien bei der Erziehung und im Alltag zu unterstützen, zu einer frühzeitigen Förderung und Prävention beizutragen und allen Kindern dieselben Chancen auf Bildung bieten: Das ist Ziel der NRW-Familienzentren, die von der Landesregierung 2006 in Leben gerufen wurden.

Seitdem vergibt die Landesregierung die Zertifikate für Familienzentren und prüft alle vier Jahre deren Berechtigung. In Altena haben sich alle neun Kindertagesstätten im Stadtgebiet zum Familienzentrum zusammengeschlossen: Die Einrichtungen der katholischen und evangelischen Träger sowie vom Johanniter-Regionalverband Südwestfalen und der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis tragen gemeinsam das Siegel „NRW Familienzentrum Altena“. Die erste Kita in Altena wurde 2007 zertifiziert.

Viel Fachwissen und ein großes Engagement

Drei Kitas im Verbund Rahmedetal des Familienzentrums Altena haben dabei jetzt ihre Rezertifizierung erfolgreich absolviert: Die Johanniter-Kita Altroggenrahmede, die Evangelische Kita Rahmede und die Katholische Kita St. Katharina wurden geprüft und rezertifiziert. „Das ist eine tolle Leistung, die viel Fachwissen und ein großes Engagement erfordert“, freut sich Christiane Frebel, die die Familienzentren im Familienbüro der Stadt Altena koordiniert.

Zur Rezertifizierung müssen bis zu 35 Kriterien in verschiedenen Leistungs- und Strukturbereichen erfüllt werden. Dazu gehören unter anderem:

  • mindestens zwei Mal pro Halbjahr eine Veranstaltung zu pädagogischen Themen für Eltern im Stadtgebiet.
  • mindestens einmal im Halbjahr ein niederschwelliges Angebot für Eltern sowie für Eltern und ihre Kinder.

Ein Angebot, das die Kitas in Altena kompetent unter anderem bei Veranstaltungen oder Gruppenangeboten niederschwellig bereithalten.